Alles was du über ModCockpit wissen musst – von Setup bis Sicherheit.
ModCockpit ist eine Plattform, die deinen Twitch-Moderatoren ermöglicht, dein OBS Studio sicher über den Browser fernzusteuern. Du installierst ein OBS-Plugin, dein Mod öffnet unser Web-Cockpit — und kann dann in Echtzeit Szenen wechseln, Audio mixen, Quellen ein-/ausblenden und vieles mehr. Du entscheidest dabei genau, was dein Mod darf und was nicht. Kein Zugriff auf deinen PC, keine Portfreigaben, keine komplizierten Setups.
ModCockpit bietet zwei Verbindungswege:
Weg 1: Session-Code (für spontane Hilfe)
Kennst du von anderen Remote-Support-Programmen — du teilst einen Code, dein Gegenüber gibt ihn ein:
Perfekt für einmalige Hilfe oder wenn jemand spontan einspringen soll. Dein Mod braucht dafür keinen Account (Gast-Sitzung, 15 Minuten).
Weg 2: Festes Pairing über das Portal (für Stamm-Mods)
Für Mods die regelmäßig helfen:
Du wirst trotzdem benachrichtigt wenn ein gepaarter Mod beitritt und kannst ihn jederzeit kicken. Wenn du möchtest, kannst du auch einstellen dass gepaarte Mods trotzdem erst bestätigt werden müssen.
Alles läuft über eine verschlüsselte Verbindung. Dein Mod braucht keinen Zugriff auf deinen PC, keine Portfreigaben, keine komplizierten Setups.
Was genau dein Mod davon darf, bestimmst du über das Rechte-System. Du kannst einzelne Bereiche komplett sperren oder nur eingeschränkt freigeben.
Klar! Du brauchst keinen Mod dafür. Gib einfach deinen eigenen Session-Code auf einem Zweitgerät ein (Tablet, Handy, Laptop) und steuere dein OBS von dort. Das Cockpit ist responsive und funktioniert auf allen Bildschirmgrößen.
Typische Anwendungsfälle:
ModCockpit benötigt OBS Studio 30 oder neuer. Ältere Versionen werden nicht unterstützt, da das Plugin neuere OBS-APIs nutzt.
Nein, aktuell nur mit dem originalen OBS Studio. Streamlabs Desktop (ehemals SLOBS) und andere OBS-Forks unterstützen keine nativen OBS-Plugins.
Aber: Wenn du das "Streamlabs Plugin für OBS Studio" nutzt (also OBS Studio mit dem Streamlabs-Plugin), bist du automatisch kompatibel — denn darunter läuft ganz normales OBS Studio.
Wir empfehlen grundsätzlich OBS Studio — es ist kostenlos, Open Source und hat alle Features die du brauchst.
ModCockpit befindet sich aktuell in der Closed Beta. Während der Beta ist die Nutzung kostenlos.
Geplant sind drei Stufen:
Genaue Preise werden vor dem offiziellen Launch bekanntgegeben. Beta-Tester werden rechtzeitig informiert.
Nein! Für Mods die regelmäßig helfen, gibt es feste Pairings. Du lädst deinen Mod einmalig über das Portal ein (per Einladungslink oder Invite Code, 24 Stunden gültig). Danach seid ihr dauerhaft verbunden.
Wenn du OBS startest, sieht dein gepaarter Mod im Portal sofort "Streamer ist online" und kann sich mit einem Klick verbinden — ohne Code, ohne Bestätigung. Die Rechte werden automatisch angewendet, wie du sie einmal konfiguriert hast.
Session-Codes bleiben trotzdem verfügbar — für spontane Hilfe oder wenn ein neuer Mod mal kurz einspringen soll.
ModCockpit funktioniert grundlegend anders als klassische Fernwartungsprogramme. Dein Mod verbindet sich NICHT mit deinem PC, sondern mit unserem Server. Das OBS-Plugin verbindet sich ebenfalls mit unserem Server. Der Server leitet nur die OBS-Befehle weiter, die der Mod senden darf.
Du kannst jedem Mod genau einstellen, was er darf. Nicht nur "alles oder nichts", sondern 4 Kategorien mit jeweils Abstufungen:
Wenn du z.B. "Szenen: Nur aktuelle Szene" einstellst, sieht der Mod auch nur Quellen und Audio von der LIVE-Szene — keine anderen Szenen, keine Screenshots davon, nichts. Das beschränkt automatisch alles andere mit.
Dazu gibt's fertige Profile die du schnell zuweisen kannst ("Basis-Hilfe", "Audio-Mod", "Vertrauter Mod", etc.) oder du baust dir eigene.
Wann werden die Rechte vergeben?
Wenn du einen Mod kickst, fliegt nur der Mod raus — deine Session bleibt aktiv mit deinem Code. Du kannst direkt einen anderen Mod einladen oder der gleiche Mod kann sich neu verbinden (muss dann wieder bestätigt werden). Du behältst immer die volle Kontrolle.
Nur wenn du Quellen hast die deinen Desktop zeigen (z.B. "Display Capture" oder "Window Capture") und der Mod die Rechte hat diese Quellen zu sehen. Mit dem Rechte-System kannst du einschränken was sichtbar ist. Wenn du "Szenen: Nur aktuelle Szene" einstellst, sieht der Mod nur die Live-Szene — keine Vorschauen anderer Szenen die eventuell Desktop-Captures enthalten.
Grundsätzlich gilt: ModCockpit zeigt dem Mod Thumbnails deiner OBS-Szenen und -Quellen. Wenn eine Quelle ein Fenster oder Display zeigt, ist das im Thumbnail sichtbar. Plane deine Szenen entsprechend, wenn dir Privacy wichtig ist.
Datenschutz ist bei ModCockpit kein Marketingversprechen, sondern Grundprinzip. Der Gründer ist selbst IT- und Datenschutz-Sachverständiger.
Die vollständigen Datenschutzhinweise findest du auf unserer Datenschutz-Seite.
ModCockpit speichert nur das Minimum:
OBS-Daten werden nur in Echtzeit übertragen und NICHT auf unseren Servern gespeichert:
ModCockpit hat eine automatische Wiederverbindung. Wenn deine Verbindung kurz abbricht (unter 2 Minuten), verbindet sich das Plugin automatisch wieder und dein Mod bleibt verbunden. Dauert der Ausfall länger als 2 Minuten, wird die Session beendet und du bekommst beim Neustart einen neuen Code.
Während eines kurzen Ausfalls sieht dein Mod einen Hinweis "Streamer temporär offline — wird automatisch wiederverbunden".
Dafür gibt's das Rechte-System. Du kannst jedem Mod genau einstellen, was er darf. Wenn du einem neuen Mod nicht voll vertraust, gib ihm eingeschränkte Rechte — z.B. nur Audio muten und Quellen ein-/ausblenden, aber keine Szenen wechseln oder den Stream stoppen.
Dazu gibt's vorgefertigte Profile ("Basis-Hilfe", "Audio-Mod", "Vertrauter Mod") die du mit einem Klick zuweisen kannst. Und wenn doch mal was schiefgeht: Ein Klick auf "Kick" im OBS-Dock und der Mod ist sofort raus.
Wichtig: Alle Aktionen werden serverseitig gegen das Rechte-Profil geprüft. Auch wenn jemand versucht, Befehle zu senden die er nicht darf — der Server blockiert sie.
Nein. ModCockpit speichert keine Stream-Inhalte — weder Video noch Audio.
Die Szenen-Vorschauen im Cockpit sind kleine JPEG-Thumbnails (maximal 960×540 Pixel), kein Full-HD-Video. Sie werden nur in Echtzeit an verbundene Mods übertragen und nie auf unseren Servern gespeichert. Sobald die Session endet, sind alle Daten weg.
Auch Audio-Pegel werden nur live gestreamt — keine Aufzeichnung, kein Replay, kein Archiv.
Es gibt zwei Wege:
Per Session-Code (spontan):
Das funktioniert auch ohne Account — als Gast-Sitzung (15 Minuten, eingeschränkte Rechte).
Über das Portal (für gepaarte Mods):
Voraussetzung: Der Streamer hat dich vorher über das Portal eingeladen und ihr seid fest gepaart.
Das kommt darauf an, wie du ModCockpit nutzen willst:
Tipp: Du kannst dich auch WÄHREND einer Gast-Sitzung registrieren. Der Timer verschwindet sofort und die Sitzung läuft normal weiter.
Ja! Das Cockpit ist responsive und funktioniert auf Smartphones und Tablets. Alle Funktionen sind auch auf kleinen Bildschirmen nutzbar — Audio-Mixer, Szenen-Wechsel, Quellen-Steuerung. Perfekt wenn du unterwegs für deinen Streamer einspringen musst.
Das hängt davon ab, welche Rechte dir der Streamer gegeben hat. Du siehst deine Berechtigungen im Cockpit. Typische Szenarien:
Wenn du einen Befehl sendest für den du keine Berechtigung hast, bekommst du eine Fehlermeldung. Der Streamer kann deine Rechte jederzeit anpassen.
Ja! Du kannst eine Guest Session starten — einfach den Session-Code eingeben, ohne dich zu registrieren. Du bist in Sekunden verbunden.
Einschränkungen bei Gast-Sitzungen:
Tipp: Du kannst dich während einer Gast-Sitzung jederzeit registrieren (Email oder Twitch). Der Timer verschwindet sofort und die Sitzung läuft normal weiter — ohne Unterbrechung.
Ja! Im Cockpit kannst du eine Nachricht an den Streamer senden. Sie erscheint als Toast-Benachrichtigung direkt im OBS-Dock des Streamers — er muss also nicht in den Chat schauen oder Discord öffnen.
Perfekt für kurze Hinweise wie "Mic ist aus" oder "Szene wechseln?", wenn du nicht sicher bist ob du selbst handeln sollst.
Linux (experimentell, nicht offiziell unterstützt): Kopiere die .so-Datei in ~/.config/obs-studio/plugins/modcockpit/bin/64bit/.
Nein! ModCockpit nutzt ausgehende WebSocket-Verbindungen (wie eine normale Website). Es werden keine eingehenden Ports geöffnet und keine Firewall-Regeln benötigt. Das Plugin verbindet sich nach außen zu unserem Server — genau wie dein Browser.
Du kannst bis zu 16 Mods gleichzeitig in einer Session verbinden. Jeder Mod bekommt eigene Rechte über das Rechte-Profil-System.
Die Latenz ist minimal — typischerweise unter 100ms. Szenen-Wechsel, Mute-Befehle und andere Aktionen werden quasi sofort ausgeführt.
Auch die Vorschauen werden in Echtzeit aktualisiert — mit einem 4-stufigen System, das Bandbreite intelligent verteilt:
Eine macOS-Version des Plugins ist geplant, aber aktuell noch nicht verfügbar. Momentan wird offiziell nur Windows unterstützt. Ein experimenteller Linux-Build existiert, ist aber nicht offiziell supportet.
Das Web-Cockpit funktioniert natürlich auf allen Betriebssystemen — nur das OBS-Plugin muss auf dem System laufen wo OBS installiert ist.
Das Plugin hat eine automatische Wiederverbindung. Wenn OBS abstürzt oder du es neu startest, verbindet sich das Plugin automatisch wieder mit dem Server. Passiert das innerhalb von 2 Minuten, bleibt die bestehende Session erhalten — dein Mod merkt nur einen kurzen Aussetzer und ist dann wieder verbunden.
Dauert der Neustart länger als 2 Minuten, wird die Session beendet und du bekommst beim nächsten Start einen neuen Code. Bei fest gepaarten Mods ist das kein Problem — die verbinden sich einfach erneut über das Portal.
Audio Intelligence ist ein Feature-Set, das die Audioqualität deines Streams automatisch überwacht und optimiert. Die Analyse läuft bereits im OBS-Plugin — die Dashboard-Steuerung folgt in Phase 2:
Die Audio-Analyse und -Erkennung ist im OBS-Plugin bereits implementiert. Die Steuerung über das Mod-Dashboard (Konfiguration, Alerts, Panic Button) wird in Phase 2 verfügbar sein.
Ja! ModCockpit unterstützt zwei populäre Hardware-Audio-Mixer:
Die Mixer erscheinen als eigene Panels im Mod-Cockpit. Dein Mod kann z.B. den Mic-Gain anpassen oder den Monitor-Mix ändern — ohne dass du in die Focusrite- oder GoXLR-Software wechseln musst.
Voraussetzung: Die jeweilige Steuerungssoftware (Focusrite Control / goxlr-utility) muss auf dem Streamer-PC laufen.
Ja! ModCockpit bietet zwei Wege für Stream Deck Integration:
So kann dein Mod häufig genutzte Aktionen auf einen Knopfdruck legen — Szene wechseln, Mic muten, BRB-Screen aktivieren.
Höchstwahrscheinlich nicht. Die häufigste Ursache für Crashes beim Beenden von OBS ist obs-websocket (ein OBS-eigenes Plugin für Fernsteuerung).
ModCockpit nutzt nicht obs-websocket, sondern eine eigene native Verbindung direkt über die OBS-Plugin-API. Die beiden Systeme sind vollständig unabhängig voneinander.
Lösung: Wenn du obs-websocket nicht für andere Tools (z.B. Touch Portal, Bitfocus Companion) brauchst, kannst du es deaktivieren: OBS → Tools → obs-websocket Settings → "Enable WebSocket server" deaktivieren.
Ja! Wenn der Streamer das Streamer.bot Plugin installiert hat, erscheint im Mod-Cockpit ein Bot-Dashboard mit:
Insgesamt 65 Commands — von einfachen Bot-Actions bis hin zu Twitch-Moderation (Polls, Predictions, Raids, Channel Points).
Weil Software, Hosting und Entwicklung Geld kosten. Dafür bekommst du ein Produkt ohne Werbung, ohne Tracking und ohne Datenverkauf.
Du bist der Kunde — nicht das Produkt.
Viele "kostenlose" Tools finanzieren sich über deine Daten. Wir nicht. ModCockpit wird durch Abonnements finanziert — transparent und ehrlich.
Das Free-Tier ist dauerhaft kostenlos und enthält:
Für die meisten Streamer die gelegentlich Hilfe brauchen, reicht das Free-Tier aus.
Mod-Slots bestimmen, wie viele Mods du fest paaren kannst. Ein Pairing ist eine dauerhafte Verbindung zwischen dir und einem Mod mit vordefinierten Rechten. Gepaarte Mods können sich jederzeit über das Portal verbinden wenn du online bist — ohne Session-Code und ohne dass du jedes Mal bestätigen musst.
Spontane Verbindungen per Session-Code (Gast-Sitzungen) zählen nicht gegen deine Slots — die funktionieren immer, unabhängig vom Abo.
Ja, du kannst dein Abo jederzeit kündigen. Es läuft dann zum Ende des aktuellen Abrechnungszeitraums aus. Dein Account bleibt erhalten und wird auf das Free-Tier zurückgestuft. Deine Pairings bleiben bestehen, aber nur der erste Slot bleibt aktiv.
ModCockpit wird drei Stufen anbieten:
Während der Closed Beta ist die Nutzung komplett kostenlos. Beta-Tester werden rechtzeitig vor Einführung der Bezahlstufen informiert.
Noch Fragen? Schreib uns an kontakt@modcockpit.tv oder tritt unserer Discord-Community bei.
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